Gerätebatterien






Für was werden Gerätebatterien verwendet ?

Sehr zum Vorteil der Menschheit sind die Gerätebatterien, sie laden die unterschiedlichsten Technologien auf und funktionieren damit netzunabhängig. Der Batteriemarkt ist sehr komplex: Es gibt unterschiedliche Größen und Anwendungskonzepte. Eine Batterie, die für alle Anwendungsbereiche gleichermaßen geeignet ist, gibt es nicht. Jede Batterieart und jeder Batterietyp hat seine spezifische Vorzüge für bestimmte Anwendungen.

AGM - Batterien und Gel - Batterien (Trockenbatterien)

AGM - Batterien sowie Gel-Batterien müssen mit einer Spannung von 2,4V/Zelle bei einer Temperatur von 25°C geladen werden. Die maximale Zeit, in der eine Batterie mit dieser Spannung geladen werden kann, beläuft sich auf 4 Stunden. Danach muss auf 2,2V/Zelle reduziert werden.
Ein wichtiger Tipp den man beim Laden einer AGM - /Gel-Batterie einhalten sollte lautet, dass der Ladestrom zwischen ca. 10% der Batteriekapazität entsprechen sollte. Um einen sicheren Ladevorgang zu gewähren sollten, nach Möglichkeit, die Verbraucher abgeschaltet werden. Sollte es nicht möglich sein, die Verbraucher, während des Ladevorgangs abzuschalten, muss der Ladestrom erhöht werden, damit die Verbraucher den Ladevorgang nicht beeinträchtigen.

Nass - Batterien

Nass - Batterien werden u. a. als Solarbatterien eingesetzt. Da der Elektrolyt, sprich die Säure, mit einer Flüssigkeit verdünnt wird, spricht man hierbei von nassen Batterien. Der Unterschied zur trockenen Batterie hingegen ist, dass der Elektrolyt in einem Gel oder Vlies gebunden wird.
Nass-Batterien benötigen eine Ladespannung von etwa 14,6 V. Die Batterien werden bei geringen Spannungen nicht vollgeladen, bei höheren Spannungen werden sie geschädigt. Ein ungeeignetes Ladegerät, das z. B. nach Erreichen der Ladespannung von 14,1 - 14,4 V abschaltet, führt zur starken Zerstörung der Batterieplatten und somit zum Ausfall der Batterie. Die Ladestrom-Empfehlung liegt bei 1/10 Ampere der Batteriekapazität (Ah). Bei mehr als 55°C Säure-Temperatur sollte und müsste man die Ladung unterbrechen. Die Batterie ist vollgeladen, wenn Säure-Dichte und Ladespannung innerhalb von zwei Stunden nicht mehr ansteigen. Nach Erreichen der Ladespannung sollte man den Säure-stand prüfen und ggf. mit destilliertem Wasser korrigieren; Achtung keine Säure nachfüllen! Zu guter Letzt kann das Ladegerät abgeschaltet oder auf Erhaltungsladen umgeschaltet werden.

EFB (Enhanced Flooded Battery)

Die EFB - Batterie unterstützt die Start - Stop - Funktion, dadurch wird der Kraftstoffverbrauch und die Emission für kleine bis große Autos reduziert. Die EFB - Batterie der neusten Generation bietet eine deutlich verbesserte Ladefähigkeit und Zyklenfestigkeit an. Sie ermöglicht außerdem noch regenerative Bremssysteme und andere Kraftstoffsparende Anwendungen. Für Traktoren und anderen Arbeitsmaschinen/Baumaschinen ist die EFB - Batterie auch sehr gut geeignet, da sie rüttelfest ist. Unter anderem ist sie die perfekte Wahl für Fahrer, die täglich mehrere Strecken zurücklegen müssen.

Vorteile von EFB - Batterien

  • hohe Stromaufnahme
  • fast doppelt so gute Zyklenfestigkeit wie eine gewöhnliche Nass-Batterie
  • besonders gute Sicherheitsmerkmale
  • lange Lagerfähigkeit
  • besonders rüttelfest
  • eine hohe Belastungsfähigkeit
  • umweltfreundliche Herstellung

Was ist die Zyklenfestigkeit einer Batterie und wovon hängt sie ab?

Merkmal für die Lebensdauer einer Batterie ist der Zyklus. Ein Zyklus ergibt sich nur wenn eine Batterie komplett geladen und entladen wird. Unter Zyklenfestigkeit ist zu verstehen, wie oft eine Batterie entladen und aufgeladen werden kann. Sie gibt also eine bestimmte Lebensdauer der Batterie vor.
Abhängig ist die Zyklenfestigkeit nicht ausschließlich von der Technologie oder Konstruktion einer Batterie, sondern auch von der Tiefe der Ladung. Nehmen wir mal an eine Batterie lässt sich 1.000 Mal entladen. Die Zyklenfestigkeit dieser Batterie beträgt also bei einer 100 - prozentiger Entladung 1.000 Zyklen. Doch wird die Batterie jedes Mal nur bis zu 50 Prozent entladen, lässt sie sich insgesamt 2.000 Mal, also doppelt so oft entladen.
Die Zyklkenfestigkeit lässt sich durch die jeweiligen Batterietypen unterscheiden. Die Gel-Batterie glänzt mit ihrer hohen Zyklenfestigkeit. Dieser Batterietyp wurde speziell für einen hohen Zyklenbetrieb entwickelt. Aber auch AGM Batterien wurden für sehr harte und regelmäßige zyklische Einsätze konzipiert und zählen auf dem deutschen Markt zu den qualitativ besten Batterien. Eine lange Lebensdauer und geringe Selbstentladung zeichnen diese Vlies Batterien aus. Die wohl möglich beste Wahl für Wohnmobile und Photovoltaikanlagen.



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