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Motoradbatterien
 

Was ist eine Motoradbatterie?

Beim Motorrad werden generell Starterbatterien in verschiedene Ausführungen wie Nassbatterie, Gel-Batterie, oder auch AGM-Batterie verwendet. Diese Akkus liefern, wie eine Autobatterie, Strom für Motorrad, Roller, Quad, Snowmobil, Jetski oder auch Rasentraktor zum anlassen des Verbrennungsmotors. Da aktuell Elektrostarter praktischer und bequemer sind, werden für das Starten des Motorrads für kurze Zeit hohe Ströme von einigen hundert Ampere benötigt. Aus diesem Grund muss die Motorradbatterie in der Lage sein, während des Startvorgangs die elektrische Spannung auf einem Mindestniveau zu halten. Schafft sie dies nicht, weist sie einen Defekt auf und hat ausgedient.

Welche Motorradbatterietypen gibt es und wo werden diese verwendet?

Es werden unterschiedliche Batterien für den Gebrauch von unterschiedlichen Motorrädern verwendet, hierbei unterscheidet man wieder zwischen Nassbatterien und Trockenbatterien. Nassbatterien bzw. Classic Batterien werden als Starterbatterien bei älteren Motorrädern und Rasentraktoren eingesetzt. Sie sind nicht rüttelfest und haben einen flüssigen Elektrolyt. Diese Motorradbatterien sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung, dürfen aber nicht tiefentladen werden. Bei einer Tiefentladung kann eine Motorradbatterie, mit flüssigem Elektrolyt, schnell beschädigt werden. Zu trockenen Motorradbatterien mit festgelegtem Elektrolyt gehören GEL Motorradbatterien sowie AGM Motorradbatterien. Wobei bei AGM Motorradbatterie ein weiterer Unterschied erwähnt werden muss. Es gibt AGM Motorradbatterien die Werksseitig befüllt und geladen werden. Diese Batterien werden als SLA Motorradbatterien (sealed lead acid) bezeichnet. Vorteil von diesen Batterien ist ihre sofortige Einsatzbereitschaft. Nachteil, wie bei allen gefüllten und geladenen Batterien ist ihre verkürzte Lagerfähigkeit. Gefüllte Batterien können nicht so lange gelagert werden wie trocken vorgeladene Motorradbatterien. Die zweite Variante von AGM Motorradbatterien ist eine trocken vorgeladene AGM Motorradbatterie. Diese Batterien werden mit einem Säurepack ausgeliefert. Der Kunde muss also die Batterie selbst mit dem Elektrolyt befüllen. Der Vorteil von solch einer trocken vorgeladenen AGM Batterie ist Ihre sehr lange Lagerfähigkeit. Die Platten werden von der Säure, wären der Lagerung nicht angegriffen somit verlängert sich ihre Lebensdauer gegenüber einer SLA Batterie. Nachteil dieser AGM Motorradbatterie ist der Umgang mit Säure. Viele Kunden haben keine Vorstellung darüber wie sie die Batterie befüllen sollen und greifen stattdessen zu einer SLA Motorradbatterie. Unabhängig von der Ausführung weisen AGM Motorradbatterie, SLA Motorradbatterie und GEL Motorradbatterie folgende Eigenschaften auf. Diese Motorradbatterien sind rüttelfest und können auch liegend verbaut werden. Ihre Zyklenfestigkeit ist deutlich höher als bei einer nassen Motorradbatterie. Diese Batterien eignen sich hervorragen für den Einsatz bei Off-Road Fahrzeugen wie Quad, Enduro, Snowmobil oder Jetski aber auch bei Scooter, Bikes, Rollern und anderen Motorrädern werden Sie sehr häufig verwendet. Beim Aussuchen der Motorradbatterie sollte man am besten die gebrauchte Motorradbatterie ausmessen. Ein Wechsel von der Classic Motorradbatterie zu einer GEL Batterie oder AGM Batterie ist unter Umständen mit weiteren Umbauten am Fahrzeug verbunden. Grund hierfür sind die unterschiedlichen Ladespannungen. Diese können beim Überschreiten der zulässigen Spannung zur elektrolytischen Zersetzung und damit zum Austrocknen der Batterie führen. Somit kann eine Gel Motorradbatterie und eine AGM Motorradbatterie schneller verschleißen und ausfallen.

Welche möglichen Probleme können bei einer Motorradbatterie auftreten?

Kurzstreckenbetrieb bzw. nicht ausreichende Ladung

Bei Motorrädern, die hauptsächlich im Kurzstreckenbetrieb eingesetzt werden muss folgendes beachtet werden. Die Lichtmaschine schafft es meistens nicht, die Batterie über 80% zu laden und die gebildeten Sulfat Kristalle aufzulösen. In Folge dessen schreitet die Sulfatierung fort, was zur Leistungsverlust, Kapazitätsminderung bis hin zu einem Totalausfall führen kann.

Überladung (wenn die Lichtmaschine nach Erreichen der Ladeschlussspannung nicht abschaltet bzw. wenn eine Batterietechnologie mit niedrigerer Ladeschlussspannung eingesetzt wird)

Wird die Motorradbatterie trotz Vollladung weiter aufgeladen führt dies zur Gasung einer Batterie und somit zum erhöhtem Wasserverbrauch. Die Batterien trocknen aus. Dies führt zur Gitterkorrosion und beschleunigt den Alterungsprozess. Außerdem wird die Explosionsgefahr durch die Gasung deutlich erhöht.

Sulfatierung / Tiefentladung (wenn die Spannung unter 12,4V liegt)

Bei Entladevorgang werden durch chemische Reaktion Bleisulfat Kristalle gebildet. Beim Ladevorgang werden die Bleisulfat Kristalle wieder abgebaut. Wenn der Ladevorgang vorzeitig unterbrochen wird, können nicht alle Bleisulfat Kristalle zurückgebildet werden. Wird die Batterie erneut entladen, wachsen die übrig gebliebenen Bleisulfat Kristalle und können unter Umständen nicht mehr zerstört werden. Aus diesem Grund kann die Batterie schnell kaputt gehen. Wird eine Starterbatterie tiefentladen, kann es trotz einer Vollladung negativ auf die Lebensdauer der Batterie auswirken. Falsche Lagerung Das Problem der falschen Lagerung tritt oft bei Motorrädern, Oldtimer oder Booten auf. Dabei darf die Batterie nicht in einem teilgeladenem Zustand gelagert werden. Die Spannung darf nicht unter 12 ,5 V absinken um vorzeitigen Alterungsprozess zu vermeiden. Falsche Kapazität Wird in einem Motorrad nachträglich etwas eingebaut (z.B. Hi-Fi, Kühlbox oder ähnliches) soll das beim Verwenden einer Batterie berücksichtigt werden. Es soll geprüft werden ob die Batterie und Lichtmaschine dafür ausgelegt sind, was meisten nicht der Fall ist.

Wann ist eine Batterie defekt?

Ursachen für defekte Akkus können interne Korrosion, übermäßiger Verschleiß, interne Kurzschlüsse oder auch die Sulfatierung bei längeren Stillstand-Zeiten sein.

Was ist die Zyklenfestigkeit einer Batterie und wovon hängt sie ab?

Merkmal für die Lebensdauer einer Batterie ist der Zyklus. Ein Zyklus ergibt sich nur wenn eine Batterie komplett geladen und entladen wird. Unter Zyklenfestigkeit ist zu verstehen, wie oft eine Batterie entladen und aufgeladen werden kann. Sie gibt also eine bestimmte Lebensdauer der Batterie vor. Abhängig ist die Zyklenfestigkeit nicht ausschließlich von der Technologie oder Konstruktion einer Batterie, sondern auch von der Tiefe der Entladung. Nehmen wir mal an, eine Batterie lässt sich 1.000 Mal entladen. Die Zyklenfestigkeit dieser Batterie beträgt also bei einer 100 - prozentiger Entladung 1.000 Zyklen. Doch wird die Batterie jedes Mal nur bis zu 50 Prozent entladen, lässt sie sich insgesamt 2.000 Mal, also doppelt so oft entladen. Die Zyklenfestigkeit lässt sich durch die jeweiligen Batterietypen unterscheiden. Die Gel-Batterie zeichnet sich durch ihre hohe Zyklenfestigkeit. Dieser Batterietyp wurde speziell für einen hohen Zyklenbetrieb entwickelt. Aber auch AGM Batterien wurden für sehr harte und regelmäßige zyklische Einsätze konzipiert und zählen auf dem deutschen Markt zu den qualitativ besten Batterien. Charakteristisch für diese Vliesbatterie ist eine lange Lebensdauer und geringe Selbstentladung.



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